Aktuelles

Dienstag, 20. Mai 2025

ERINNERUNG MUSS ERKÄMPFT WERDEN

Einladung zum Jahrestag des Nagelbombenanschlags an der Keupstraße Montag, 9. Juni 2025, 16 Uhr Keupstraße/Schanzenstraße, Köln-Mülheim

Am 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, einige davon schwer. Die Betroffenen leiden bis heute unter den Folgen. Obwohl Zeugenaussagen und die Art der Bombe (ein mit Nägeln gefüllter Sprengsatz) sowie der Tatort (eine belebte Geschäftsstraße) einen Terrorakt nahelegten, schloss der damalige SPD-Innenminister Otto Schily ein rechtsterroristisches Motiv bereits Stunden nach der Tat aus. So richteten sich die Ermittlungen der Polizei bis zur Selbstenttarnung des NSU 2011 ausschließlich gegen die

Donnerstag, 15. Mai 2025

Die Zeit des Leugnens, Vertuschens und Verharmlosens ist vorbei

Kommentar zum Prozess am Landgericht Wuppertal wegen des vierfachen Mordes an Einwanderern in Solingen 2024

Wie beängstigend muss es für die Überlebenden sein, dem Prozess vor dem Landgericht Wuppertal um den Brandanschlag vom März 2024 in Solingen zu folgen? Bei dem Attentat kamen vier Mitglieder einer bulgarisch-türkischen Familie ums Leben, 21 Menschen wurden teils schwer verletzt und nun stellt sich heraus, dass Polizei und Staatsanwaltschaft ungeprüft die Version des mutmaßlichen Täters über sein Motiv übernommen und Beweismittel, die auf Rassismus deuten, unterdrückt haben. Obwohl seine Beamten bei der Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Brandstifters zahlreiche

Freitag, 25. April 2025

Nach den tödlichen Schüssen auf Lorenz A: Wer entwaffnet die Polizei?

Enough is enough - Trauer und Wut auf die Straße tragen!

Nach den tödlichen Schüssen auf Lorenz A: Wer entwaffnet die Polizei?
Zehntausende bei Demonstration nach tödlichen Polizeischüssen auf Lorenz A. Oldenburg 25.4.2025
Am Sonntag, den 20.04.2025 ist erneut ein junger Schwarzer Mann durch Polizeischüsse umgekommen. Nach bisherigem Kenntnisstand soll Lorenz A. durch drei von vier von hinten abgefeuerten Schüssen getroffen worden sein – sie trafen ihn am Bein, der Hüfte und letztendlich dem Kopf, was zu seinem Tod führte. Die Polizei beruft sich auf ein Messer, das Lorenz angeblich in der Hand hatte und damit die Polizei bedrohte. Die Staatsanwaltschaft dementiert diese Schilderung. Es handelt sich hier offensichtlich um unverhältnismäßige tödliche Polizeigewalt! Wir schließen uns der