Aktuelles

Freitag, 22. Mai 2026

Mahnmal Jetzt - Erinnerung muss erkämpt werden!

Aufruf zum Gedenken am 9. Juni 2026, dem 22. Jahrestag des rassistischen Anschlags auf der Keupstrasse

Mahnmal Jetzt - Erinnerung muss erkämpt werden!
Keupstrasse April 2026, der Platz für Alle markiert. Foto: Dörthe Boxberg
Betroffene, Initiativen, Vereine und Institutionen laden am Jahrestag des NSU-Anschlags zum Gedenken ein und bieten ein umfangreiches Programm auf der Keupstraße. Am 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, einige schwer. Die Betroffenen leiden bis heute unter den Folgen. Obwohl Zeugenaussagen und die Art der Bombe (ein mit Nägeln gefüllter Sprengsatz) sowie der Tatort (eine belebte Geschäftsstraße) einen Terrorakt nahelegten, schloss der damalige Innenminister Otto Schily ein rechtsterroristisches

Freitag, 24. April 2026

Polizeigewalt in Köln: Pedro Corona in Lebensgefahr

Sein Anwalt und die Familie fordern Konsequenzen und eine sorgfältige, objektive und transparente Aufklärung des „exzessiven Gewalteinsatzes“

Am Abend des 8. April befand sich Pedro Corona in einem schweren psychischen Ausnahmezustand. Freunde riefen in dieser akuten Krisensituation und in „im vollen Vertrauen auf die staatlichen Institutionen in Deutschland“ die Ambulanz. Die Rettungssanitäter benachrichtigten die Polizei, weil ihr Freund nicht einsichtig gewesen sei. Sie hätten dann die Wohnung verlassen müssen. Was als Versuch begann, ihm die notwendige medizinische Notallversorgung zu organisieren, entwickelte sich zu einem massiven Polizeieinsatz in dessen Folge sich Pedros zuvor körperlich nicht prekärer

Sonntag, 19. April 2026

MAHNMAL KEUPSTRASSE JETZT!

MAHNMAL KEUPSTRASSE JETZT!
Am Samstag, 18. April 2026, haben wir bei bestem Wetter gemeinsam mit Betroffenen des Nagelbombenanschlags auf der Keupstraße 2004 und des Paketbombenanschlags in der Platenstraße 1992 und vielen anderen Menschen aus der Kölner Stadtgesellschaft das Gebäude der ehemaligen Feuerwache an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße markiert, wo das Mahnmal Keupstraße entstehen soll. „Der Platz gehört uns. Es reicht. Wir bauen jetzt selbst“, heißt es auf einem Plakat, das neben vielen anderen Postern, nun an dem Gebäude prangt. Jung und Alt haben sich beteiligt, den Ort umgestaltet,